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Krankheitssymptomatik durch filamentöse Biofilme (2006-2026)

Biofilm Hautsymptome



Die meisten Symptome sind multisystemisch und betreffen nicht nur die Haut. Sie werden hauptsächlich vom Agrobakterium tumefaciens (Rhizobium radiobacter) und Bazillen wie B. megaterium und Bazillen aus der Bacillus cereus‑Gruppe verursacht, die in einem filamentösen Biofilm leben als SCV`s (small colony variants) und durch bakterielle Enzyme und Toxine (inkl. Cry‑Proteine) hauptsächlich von BT (B. thuringiensis), Gewebe und Kollagen schädigen, sowie allergische Reaktionen auslösen können.

Quelle: BT-Produkte besitzen eine inhärente Fähigkeit menschliche Zellen in freier und interaktiver Form zu lysieren

B. cereus ist auch bekannt dafür, dass er eine Bakteriämie, bakterielle Lungenentzündung, Meningitis, Hirnabszess, Endophthalmitis, okuläre Keratitis, nekrotisierende Haut- und Weichteilinfektionen, Osteomyelitis, Pyelonephritis und Endokarditis verusachen kann!

Quelle: Bacillus-cereus-Endokarditis: Ein Fallbericht und eine Literaturübersicht

Cry‑Proteine sind typischerweise von Bacillus thuringiensis (BT) bekannt und wirken als Insektizide; dokumentierte Fälle von humanen multisystemischen Erkrankungen häufen sich. Bacillus cereus und Subvarianten wie BT produzieren verschiedene Toxine (z. B. cereulide, HlyII, Nhe, Hbl) und proteolytische Enzyme; veraltete Fälle von Infektionen sind gut dokumentiert als Ursachen von Lebensmittelvergiftungen und Gewebsschäden. Aktuelle Infektionsfälle ergeben aber ein ganz anderes und erschreckendes Bild!

Quelle: Auswirkungen auf die menschliche Gesundheit infolge einer Exposition gegenüber B. thuringiensis

Quelle: Schnell zum Tod führende Infektion mit Bacillus cereus/thuringiensis

Bei dieser Erkrankung sind insbesondere Menschen und Tiere betroffen mit langanhaltendem Stress, Traumata oder chronischen Erkrankungen (z. B. Stoffwechselerkrankungen), die zu einer insuffizienten
oder chronischen Stress/HPA-Dysfunktion und gastrointestinalen Erkrankungen (Leaky‑Gut, Morbus Chron, Ulcus/Helicobacter pylori, Reflux) geführt haben.

Risikofaktoren für eine Infektion sind frühere lange Antibiotikatherapien mit sekundärer Darmflora-Störung, aufgrund von chronischen Infektionen (z. B. Borreliose, Syphilis, Chlamydien), sowie langjährige Erkrankungen (Krebs, Zöliakie, Diabetes), die somit 
eine Eintrittspforte für BT-Sporen und zu einer persistierenden Infektion führen können.

Der grösste Teil der Krankheitsymptomatik (kutan, subkutan, systemisch) wird von Biofilm-Blebs oder hyalinen, schwarzen oder bunten, polysacchariden Filamenten (filamentösen Sporen) verursacht, und teilweise auch durch nachfolgenden Sekundärinfektionen.

Alle Varianten der Bacillus cereus Gruppe haben gleiche Eigenschaften, doch sind je nach Untervariante, diese mal stärker oder schwächer epigenetisch ausgeprägt
als Überlebenstrategie. Ob nun als virulente oder eventuell als infektiösere Variante. Worst case dürfte wohl die Variante Bacillus anthraxis sein! 

Filamente manifestieren sich insbesondere unter Stresszuständen, durch

Schwitzen oder externen Druck auf das Lymphsystem, vermehrt auf der Haut. 



Hauptsymtomatik:

Dermatitis, Hautpusteln, Blasen, Bläschen, Knötchen, Schwellungen, Krabbelsensationen, leichter bis schwerer Juckreiz, vibrieren unter der Haut, rote Flecken oder Pünktchen, exzemartige Areale und Depigmentationsmuster, Dermatitis, punktförmige Einblutungen/Hämatome, Nervenentzündungen, Zellulitis und dünnere Haut, Schleimbeutel-Entzündungen
Ergrauen der Haare, Haarausfall, aufgeplatzte Äderchen, partieller Gewebsschwund an Ohrläppchen, Penis, Schamlippen, Ohrenschmerzen/Entzündungen, Zahnwurzelentzündungen, Zahnfleischschwund, Zahnausfall, mangelnde Durchblutung Nase, Finger, Ohren, Zehen, Genitalien
Muskelschwund, Zungenfraß und öfters geschwollene Zunge oder Bläschen an der Zungenspitze oder den Rändern, trockener Mund und Rachen, Augenrötungen, Augenentzündungen, grauer Star, Lichtempfindlichkeit, 3-D Sicht, verschwommene und schlechtere Sicht, brennende, tränende Augen mit Fremdkörpergefühl
Geschwollene und hängende Augenlider und Tränensack, geschwollene Füsse, Beine und Gesicht (Ödeme), blaue Flecken (Hämatome) oder geschwollene Fußknöchel, Ermüdungssyndrom, Kurzatmigkeit, Finger oder Handgelenkentzündungen, steifer Nacken, reduzierte Leistungsfähigkeit
Muskelzuckungen/Krämpfe, Gleichgewichtsstörungen, chronisch zäher, asthmatischer Husten, häufige Lungenentzündungen, Gelenk-, Rücken-, und Gliederschmerzen, Magen-Darmprobleme, Asthma, COPD, Emphyseme, Bluthochdruck, Herzstechen, Herzrythmusstörungen, Kreislaufschwäche, häufige Kopfschmerzen
Nerven- und Muskelentzündungen, hormonelle und vegetative Funktionsstörungen, Gelenkarthrosen und Verschlechterung eines Bandscheibenvorfalls, hervortretende Adern, Venen, Vergesslichkeit, Depressionen, Angstzustände, Panikattacken, schlechtes Kurzzeitgedächtnis, Übergereiztheit, Konzentrationsmangel 
Aggressivität, Thrombosen, Anämie - Mangel an roten Blutkörperchen - Eisen, Vitamin D, B1, B6, B12, Serotonin, Folsäure. Geschwollene Lymphknoten, Brustdrüsenschwellung, Interstitielle Blasenentzündung, Nierenentzündung, Tinnitus, Sinusitis, Oberbauchschmerzen, Blähbauch, Fibromyalgie, MS und Alzheimer Symptome
Endokarditis, Herzinfarkt und Hirnschlag jederzeit möglich, Neuropathien, Taubheitsgefühl in den Fingerspitzen, Gesicht, Beinen, Armen, Hitzewallungen oder Kälteempfindlichkeit, drastische Gewichtszunahme/Abnahme, Autoimmunerkrankungen, Diabetes II, Krebs wie z.B. Bauchspeicheldrüsenkrebs oder Tumore

Symptome ca. 1.- 6. Monat: 

Im ersten Erkrankungsstadium nach Ausbruch der Krankheit verspürt man anfänglich nur wenig Stiche, Pusteln, Blasen oder Juckreiz. Sichtbar sind dann aber winzige, schwarze Pünktchen (Fadenknäul), die aus den Hautporen an typischen Schweisszonen austreten. Anfänglich sind auch geschwollene Füße bemerkbar (Wassereinlagerung, Lymphsystem). Betroffene berichten auch, dass sie subjektiv das Gefühl von Glaswolle am Körper verspüren, welches bekanntermaßen auch unerträglich pickst und sticht.

Öfters ist auch ein Kribbeln oder Jucken im Nasen- und Mundbereich zu verspüren, oder teilweise auch in den Augen und über dem ganzen Gesichts- und Haarbereich verteilt. Vermutlich entstehen sie durch wandernde/wachsende Biofilm-Filamente, die Nervenreizungen und Kribbeln verursachen können. Man könnte diese Sensationen auch mit einem Kontakt zu Spinnweben vergleichen, die ähnliche Sensationen verursachen können.

Es fällt einem schwer daran zu glauben, dass Bakterien-Filamente auch Bewegungen (Kontraktion?) vollziehen können. Siehe hierzu wissenschaftlichen Videoclip vom US-Mikrobiologen Mendelson über Biofilm-Filamente bewegt in diesem Fall von Bazillus subtilis.

Motions caused by Bacillus subtilis macrofibres result in new forms of movement of the multicellular structures (Mendelson et al., Microbiology)

Je nach Zufall können sich Fäden in der Initialphase einer Infektion auch nur im Augen-, Mund-, Nasen, oder Rachenbereich ansiedeln, und erst später können diese durch ein Verschlucken in den Darm und in die Blutbahn wandern und dann durch den ganzen Körper. Im Darm können auch Schleimhautentzündungen und Geschwüre entstehen. Der Biofilm samt Bakterien findet sich abwechselnd im Dick und Dünndarm, dem Lymphsystem, subkutan und in den Hautporen vor. Topische Erscheinungen treten manchmal mehr oder manchmal weniger auf und sind somit kein Kriterium zur einer definitiven Krankheitserkennung. Da wir es nicht mit einer Hautkrankheit zu tun haben. 

Biofilme, schwarze Pünktchen auf der Haut

Zusätzlich zu den ersten Hautsymptomen treten auch Schwellungen und Stauungen des
Lymphsystems auf. Wobei die Füsse so anschwellen, dass man nicht mehr in die Schuhe passt.

Öfters bilden sich auch Hämatome mit dunklen Arealen an den Füssen

morgellons-foot-wounds

Hyperplasie durch Biofilm und Lymphstau

biofilm-foot-fibers

Hyperplasie Nahaufnahme mit sichtbaren Biofilm-Filamenten

biofilm-finger

Hyperplasie-Wucherung am Fingernagel

Geschwüre im Darmbereich


Symptome ca. 6.- 12. Monat: 

Im zweiten Erkrankungsstadium sind immer größere Hautareale betroffen, die vermehrt mit Pusteln, Quaddeln, Bläschen papulöses Exanthem und teilweise mit größeren exzemartigen Arealen übersät sind und es auch verstärkt zum Auswandern von schwarzen Pünktchen (Filamentbündel) aus den Hautporen kommt. Erste Anzeichen von Neuropathien sind spürbar durch Nervenentzündungen im Schulter- und Rückenbereich samt Beinkrämpfen. Auch fieberartige und schüttelfrostähnlichen Zustände und ein Tinnitus und Augenprobleme mit verschwommener, schlechtere Sicht können auftreten.

Öfters treten diese Filamente vorab auch nur in den Augenwinkeln, Lidern, Nebenhöhlen und Ohren auf. Hautsymptomatiken können sich auch weniger oder gar nicht extrem entwickeln, je nach Immunantwort des Betroffenen. Die vorrangig eine histaminbedingte, nicht IgE-induzierte, allergische Reaktion auf die bakteriellen Enzyme ist. Betroffene mit einer Histaminose, Mastzellenüberschuss, Histaminintoleranz, usw. haben aufgrund dessen mehr Hautsymptome.



Ausgeschwitzte schwarze Morgellons-Filamente Pünktchen

Ausgeschwitzte schwarze Pünktchen (Filamentknäuls) unter der Achsel



Symptome ca. 12. - 36. Monat:
 

30% der Betroffenen berichten, dass sie längere Antibiotikagaben, Antihistaminika und hautdesinfizierende Mittel verwendet hatten und dadurch auch weniger Hautsymtome nun haben, dafür aber neurologische und all die anderen hier angegeben Langzeitsymtomatiken sich wieder verschlechterten. 70% berichten, dass sie weniger Antibiotika oder gar keine einnahmen und sich allgemein alles verschlimmert hat. Man verspürt dann eher einen stärkeren und unerträglichen Juckreiz, der vorwiegend an den typischen hormonellen Schweißarealen/Haarbereichen durch tägliche oder monatliche Hormonschübe verstärkter auftritt.

Das ist auch abhängig von der Jahreszeit (Hitze) und ob man mehr oder weniger hormonell (nervlich bedingt) schwitzt. Auch durch Nerven- und hormonellen Erkrankungen ist die Hautsymptomatik am ganzen Körper stärker vertreten und öfters auch zur Nachtzeit. Die HPA-Stressachse sollte untersucht werden. Zuwenig oder zuviel Cortisol usw. kann sich auf das Immunsystem auswirken. Auch erste Durchblutungsstörungen (kalte Nase, Ohren, Hände) können auftreten.

Auf alle Fälle sind die meisten Hautsymptome meistens in der Nähe von typischen Schweißzonen angesiedelt, wobei dies bei jedem Wirtskörper unterschiedliche Bereiche betreffen kann. Manche schwitzen hormonell bedingt mehr in der Kinngegend, andere wiederum zuerst auf der Nase, Stirn, Wangen, Gürtellinie oder an den Händen und Füßen. 

Tägliche Ausschüttungen von Stresshormonen mit vermehrten Schwitzen scheinen einen Zusammenhang mit stärkeren topischen Befallssymptomen zu haben. Im späteren Krankheitsverlauf kann sich das Krankheitsbild allgemein verschlechtern. Mit großflächigen Ekzemen und rötlichen Arealen (Erythema migrans), sowie  durch eine Alopezie der infestierten Terminalhaare (Bein- und Kopfhaare, Wimpern, Augenbrauen, usw.), die aber später durchaus wieder nachwachsen können. 

Meistens ist auch ein vorzeitiges Ergrauen der Haare zu bemerken. Es können auch Bildung von Bindegewebsknötchen und Granulomen (Haut, Mundschleimhäute, Lunge) auftreten, sowie auch Depigmentationsmuster (weiße Flecken). Wobei öfters auch Melanozyten zerstört werden und weiße Areale verbleiben. Zusätzlich kann das Krankheitsbild durch schwere immunitätsmindernden Einflüsse, Mangelernährung und auch Hautkratzeffekte (Superinfektion) deutlich verschlechtert werden.

morgellons hautsymptome nacken

Auch eine allgemeine körperliche Schwäche, Kurzatmigkeit und eine reduzierte Leistungsfähigkeit treten auf, gefolgt von einem chronischen Ermüdungssyndrom in Begleitung mit Konzentrationproblemen, Gereiztheit und Vergeßlichkeit. Auch Schwellung der Lymphknoten, Haarausfall und Faltenbildung der Haut, sowie Sehstörungen und Hornhauteintrübung der Augen treten öfters auf. Gepaart mit Kribbeln oder Taubheit von Extremitäten und späteren Verhärtungen/Verspannungen von Nervensträngen und Muskelfasern. 

Auch eine unregelmäßige Hautdicke, Zellulitis, eingefallene, rote und verdünnte, Krusten und schuppige Hautareale (Acrodermatitis chronica atrophicans) und Hyperplasie können auftreten, und auch vorzeitige Alterserscheinung der Haut werden allgemein forciert (Papierhaut, Falten, Kollagenverlust, Gewebsschwund, hängende Areale).

Extreme Hyperplasie an Schweißarealen wie z. b. an den Füßen

Durchaus kann sich später auch eine chronische Bindehautentzündung (Konjunktivitis) oder einer Entzündung des Tränensackes (Dakryozystitis) dazuentwickeln oder auch eine spätere Erblindung entstehen. Im unteren Link wird auch eine Augenhornhaut-Perforation von Ärzten beschrieben!

Quelle: Universität of Alberta/Canada - Morgellons Erkrankung führte zu Cornea-Perforation und Denucleation

Gerötete Augen

Viele Augenerkrankungen wie eine Keratitis oder eine Eintrübung der Augenhornhaut (Cornea) oder temporäre Reizungen werden vermutlich durch chemische (Bakterienenzyme) verursacht. Sieht man auf weisse Hintergründe, dann sind öfters auch auf der Cornea fädenförmige Einschlüsse zu erkennen.



Längliche Einschlüsse/Perforationen der Augenhornhaut

Mit diagnostischen Augentropfen wie z. B. dem Kontrastmittel Minims aus Fluorescein Sodium (fluoreszierender Farbstoff) kann man diese länglichen Einschlüsse oder Kratzer sichtbar machen.

Morgellons Augenperforierender Biofilm

Auch die Augentaschen und die Hornhaut (Cornea-Perforation) und Linse können mit dem bakteriellen Biofilm infiziert sein (meistens nachts), durch Lymphausfluß oder auch über eine direkte Fingerkontamination. Dabei kann sich eine Entzündung der Augen (Keratitis, Uveitis) oder der Bindehaut (Konjunktivitis) entwickeln. Mit verstärkter Rötung, Schmerzen und einem Fremdkörpergefühl in den Augen. Gepaart mit einer verringerten Sehschärfe und verstärkten Lichtscheue und einem beginnenden Katerakt.



Großflächigen ekzematöse Areale und rote Flecken (Erythema migrans)




Schuppenflechtige Areale und Faltenbildung an Händen und Nacken im Spätstadum.  

Desweiteren kann eine fortlaufende Schädigung der Haut durch diverse fungale und bakterielle Ko-Infektionen hinzukommen, wie z. B. durch opportunistische Hautpilze oder Bakterien. Das Allgemeinbild der Haut ist geprägt von krustösen Exzemen und einer dermatösen Hautoberfläche, die öfters einer teigigen und unförmigen Masse gleicht, die mit Pusteln und offenen Stellen übersät sind. Öfters verursacht durch eigenes Aufkratzen wegen des unerträglichen Juckreizes.

Sehr oft sind trotz Hautbefalls keinerlei Rötungen oder andere typisches Befallsareal sichtbar. Man kann aber mit einer Schwarzlichtlampe, die für das Auge teilweise unsichtbaren Filamente auf der Haut sichtbar machen. Infestationsareale erkennt man öfters auch nur durch eine leichte Anhebung oder Quaddel oder längliche Streifen. Dies stellt im eigentlichen Sinne der Beginn einer allmählichen Unterhöhlung der Haut in diesem Bereich dar, gefolgt von einem späteren Gewebsuntergang.

Im Genitalbereich findet sich beispielweise bei Männern nur ab und zu eine Pustel und ist auch eher die Ausnahme. Bei Frauen sind diese Fäden auch in der Vagina, Uterus, an den Schamlippen (Pusteln, schwarze Pünktchen, weiße Fäden) und am Gebärmutterhals nachweisbar. 

Insbesondere werden anthrax-ähnliche, kraterähnliche Wunden erzeugt, wie auch bekannt von B. megaterium.

 



Der Wirtskörper versucht ständig diese Fremdkörper über den Dickdarm, Dünndarm, Lymphsystem und Haut auszuscheiden. Deshalb können auch verstärkt Nieren- und Blasenschmerzen und ein verstärkter Harndrang auftreten. Manchmal ohne Anzeichen einer bakteriellen infektion, aber aufgrund einer mechanischen Reizung im Gewebe (interstitiell). Feuchte Hautbereiche wie auch der gesamte Mundbereich (Rachen, Zunge, Lippen), Nase und Nebenhöhlen und Augen werden allgemein bevorzugt und sind in einer späteren Phase meistens immer befallen. Und überall, wo mehr Stickstoff (z. B. Entzündungsherde) vorhanden ist, ist eine stärkere Besiedlung der Bakterien. 

Aber auch Areale wie Haut und Haare werden mit Biofilm überdeckt, wenn die Fäden aus den Poren/Haarschäften herauswachsen. Im weiteren Verlauf kann es innerhalb einer Präpatenzzeit von einigen Wochen auch zu einer Einkapselung von Mikrofilamenten in der Haut kommen. An manchen Hautarealen kann sich auch eine chronische Dermatitis entwickeln und eine verstärkte Pigmentation (dunkle Melaninflecken) oder Depigmentation (helle Flecken) der Haut, Lichenifikation (Flechten) und Gewebsatrophie oder Sarkoidosis, Blasenbildungen, Juckreiz,  und Lymphadenitis. 

Aufgrund dieser Biofilm-Infektion und den resultierenden Stresszuständen wird die Hypophyse zu Höchstleistungen angetrieben, samt höherer Antriggerung der Nebenniere, um mehr Kortisol zu produzieren. Sichtbar auch an einem Stiernacken und rapider Gewichtszunahme (15-20 Kg) durch Fressattacken. 

Erst viel später, wenn der Stress zum Dauerstress wird, kollapiert die HPA-Stressachse und/oder durch Schwellungen und Durchblutungsstörungen kann es zu einem Drüseninfarkt kommen. Mit einer vollen oder teilweisen Hypophyseninsuffizienz, wobei auch die Nebenniere leidet und weniger Kortisol produziert. Man hat dann eher eine bronzefarbene Haut (höhere Melanozytenansteuerung), nimmt ab und entwickelt eine sekundäre Nebenniereninsuffizienz, die primär durch eine Hypophyseninsuffizienz verursacht wird. Zwischen diesen Vorgängen ist dann auch das chronische Erschöpfungssyndrom angesiedelt. Man schläft, wacht aber hundemüde wieder auf, als hätte man tagelang nicht geschlafen. 

Patientenaussagen ergaben auch, dass Kribbelsensationen sehr oft auch durch elektrostatische Aufladung entstanden sind durch umgebende Magnetfelder (Telefon, Bildschirm, usw.). Somit auch die Bakterien aktiver wurden. Öfters auch bei Vollmond ergab sich ein anderes Bild, da diese aeroben Bakterien sich nur langsam vermehren und eher bei niedrigeren Temperaturen (typisch für SCV`s). Durch diese Infektion stirbt man nicht gleich daran wie bei Cholera und der Pest, aber es zieht sich hin wie bei Syphilis und Lebra!

Quelle: Small colony variants- eine pathogene Form von Bakterien, dass zu hartnäckigen und wiederkehrenden Infektionen führt

Die Vermehrung dieser Bakterien findet also eher in kälteren Arealen statt, anstatt im Körperinneren, wie z. B. auf der Haut, in den Ohrgängen oder Nebenhöhlen. Untere Bilder zeigen ein filamentöses Wachstum aus den Poren in Richtung Hautoberfläche, mit Entwicklung von Fruchtkörpern und späterer Abkapslung.

Herauswachsende Filamente die sich mit Biofilmschleim verdicken




Biofilm auf der Haut und Filamente die sich mit Biofilm umgeben

Auch andere immunsupprimierende Erkrankungen, sowie andere bakterielle Infektionen und auch Viruserkrankungen, Mykosen, Krebs und Chemotherapie, kortikosteroide Therapie, endokrine Erkrankungen, Langzeitstress, Autoimmunerkrankungen, Stoffwechselerkrankungen, Diabetes mellitus, Hashimoto- und Cushing-Syndrom, usw., können eine Rolle spielen.

Sehr oft tritt auch eine Schwellung der Zunge auf, oder mit tiefen Furchen. 

Desweiteren kann das Immunsystem bei Patienten durch zusätzliche virale-, bakterielle, und mykotische Ko-Infektionen enorm geschwächt werden. Zusätzlich können sich Autoimmunerkrankungen wie Lupus SLE, Hashimoto, Renaud Syndrom und SJOGRENS Syndrom, sowie auch Krebs parallel dazuentwickeln, wenn nicht schon vorhanden. Allgemein können diese Bakterien über den Blutkreislauf und dem Lymphsystem überall im Körper verteilt werden. 

Insbesondere gelangen sie früher oder später in die peripheren Extremitäten des Körpers (Augen, Nase, Ohren, Haut, Haare/Haarwurzeln, Finger, Füße, Zehen, Zunge, Zahnfleisch. Nebenhöhlen und Zahnwurzeln, Brustwarzen, Genitalien, Skrotum, Muttermund usw.), wo sie je nach dem durch eine höhere Durchblutung dort auch vermehrt angeschwemmt werden und über die Kapillargefäße ins umliegende Gewebe gelangen. 

Wenn dann die Filamente sich aus den feinen Kapillargefäßen bohren und diese somit beschädigen, dann kann man das auf der Haut als Hämatom erkennen (Blutergießung ins Gewebe) und z. B. auch in den Kapillargefäßen der Augen, die dann gerötet oder blutunterlaufen erscheinen. Bei einer externen Reinfektion bohren sich diese Organismen samt Fäden ziemlich schnell (ca. 6-10 Sek.) in die Wirtshaut, aber ohne keratinolytische oder proteolytische Enzyme. 

Das Eindringen in die Haut ist sehr schmerzvoll als Stich oder Biss spürbar und wird in Form einer Hautschwellung sichtbar, wie bei Insektenstichen, was mit einer allergischen Reaktion der Haut verbunden ist. In der Spätphase dieser Erkrankung können sich expandierende Biofilm-Filamente wie ein Spinnennetz unter der Haut ausbreiten und eventuell verbinden. Pusteln und Pickel können jetzt überall auftreten durch externen Druck auf die Haut. Bakterien reagieren auf externen Druck mit Sekretation.

Es wird allgemein die Faltenbildung und das Ergrauen der Haare schneller gefördert und man kann sagen, dass diese Krankheit einen Menschen schneller älter werden und aussehen läßt. Der stetig steigende Stress mit dieser Erkrankung tut sein übriges. Tiere können diesen Stress nicht lange bewältigen und sterben z. B. an Kreislauf- oder Herzversagen. Auch eine tägliche aber falsche Hygiene kann eine große Rolle spielen, die eine Ausbreitung manchmal sogar begünstigen kann. 

Deshalb sollten weitere Maßnahmen ergriffen werden, um eine Sporenausbreitung zu vermeiden. Laut Herstellerbeschreibung sollte man Agrobakterien, nach Kontakt mit der Haut und Augen, mindestens 15 Minuten lang mit Wasser spülen. Kleidung sollte man auf keinen Fall mit nach Hause bringen. Danke für diese verspätete Info! 

Eine Übertragung von Filamenten kann auch über Körperflüssigkeiten erfolgen (Muttermilch, Spucke, Urin, Blut, Sperma, Vaginalflüssigkeit, Plazenta). Bakterien besiedeln verstärkt die schon geschwächten Areale, die durch frühere Verletzungen entstanden sind oder gerade im Entstehen sind (Narben, Leberflecke, Impfungen, Knochenbrüche, Bandscheibenvorfall, Hautfalten, Blinddarm, Zahnwurzelentzündungen, Krebs, usw.). Da dort mehr Proteinabbauprodukte vorhanden sind (Stickstoff).

Auch Plomben, Kunststofffüllungen und Kronen können ausfallen bei einem Befall, da diese Biofilme auch durch Zahnkanäle wandern und Bindegewebe zerstören können. Da Zähne wie auch Knochen und die Augenhornhaut (Cornea) Kollagen beinhalten (Kollagenfibrillen). Über das Lymphsystem und dem nachfolgenden Augenausfluß kann eine Infestation oder Reizung der vorderen und hinteren Occularsegmenten (Nervenendigungen, Nervus trigeminus), der Augenmuskel (Symptom Unschärfe) und der Retina erfolgen. Auch ein Fremdkörpergefühl und Rötungen der Augen können auftreten, wie auch Entzündungen der Bindehaut und eine verschwommene Sicht, 3-D-Sicht gepaart mit kleinen Lichtblitzen in den Augen, sowie graue und schwarze Schatten. 

Auch zahlreiche, neurologische Störungen sind präsent, aber auch Arthritis, Alzheimer und eine Fibromyalgie. oder Muskelschwund, Auto-Immunerkrankungsanzeichen, so wie auch Kopf und Gliederschmerzen, Tinnitus, eine allgemeine Gereiztheit, Depressionen, Stimmungsschwankungen, Agonie, Apathie, und auch Selbstmordgedanken können öfters auftreten.

Desweiteren kommen gastrointestinale Störungen (Durchfall, Blähungen, Reflux), unerklärliche Rückenschmerzen, Ödeme der Beine (Lymphe), steife Gliedmaßen, Thrombosen, Atemnot, und Herzinsuffizienz hinzu.

Bei Befall der Lunge kann das Krankheitsbild durch einen chronischen Husten und zähschleimigen Auswurf verschlechtert werden. Nach einem längerem Befall der Lunge kann sich eine chronische Bronchitis oder Lungenentzündung dazuentwickeln, die sich zusätzlich verschlechtern kann durch opportunistische Bakterien wie Chlamydia pneu. oder/und Enterobakterien wie E. coli und Klebsiella.

Es können auch Asthma, COPD, und Lungenemphyseme entstehen. Viele Erkrankte weisen auch allgemein schlechtere Zähne mit Zahnfleischschwund (Parodontose) und auch Zahnausfall auf. So wie auch urologische Probleme (Blase, Niere, Prostata) und auch eine Gewebsreduktion an den Sexualorganen (Penis, Schamlippen) sind im Endstadium erkennbar.

Wenn eine Ausbreitung auf innere Organe erfolgt oder im Bauchraum und Brusthöhle, dann kann es auch zu einer Blindarmentzündungen (Darmwurmfortsatz) auch noch im hohen Alter von 50 oder 60 Jahren führen. Bei Befall der Hirnhäute oder des Gehirns können Meningitis, Epilepsie, Enzephalitis, Hirnschlag und eine Demenz auftreten. Später auch Krebs oder ein Herzinfarkt und Schlaganfall ist nicht selten.

Aufgrund der vielfältigen Krankheitssymptomatiken können auch viele andere opportunistische Erreger am gesamten Krankheitsbild mitbeteiligt sein, wie z. B. Viren (Herpes), oder Bakterien und Pilze, wie z. B. Staphylococcus aureus, Streptococcus pneumoniae, Enterobakterien, Aspergillus spp. und Candida. Ähnliche Symptome wie CFS, Meninigitis, Enzephalitis können auch von Viren wie Varizella, Coxsackie, Enterovirus, EBV (Ebstein-Barr Virus), Herpes simplex Typ 2, LCM-Virus und HIV verursacht werden, und auch von Enterobakterien (E.coli) Streptococcus Gruppe B, und Listeria monocytogenes.

LEIDENSWEG DER PATIENTEN: 

Die Morgellons-Erkrankung ist die bittere Realität in den USA und in vielen anderen Ländern weltweit. Das Leiden dieser Menschen ist mehr als unvorstellbar, und dies kann man nicht vergleichen mit AIDS, Krebs oder anderen bekannten Krankheiten. 

Man siecht buchstäblich rastlos, einsam und alleine dahin, ohne eine wirksame medizinische Hilfe zu erhalten. Viele Betroffene haben deswegen schon Selbstmord begangen, der Leidensweg ist ähnlich gelagert wie vor hundert Jahren mit der Syphilis, die noch immer wütet und nie vollständig ausgerottet wurde! 

Auch die enorme Logistik mit Kleidung und Wäsche ist alleine fast nicht mehr zu bewältigen und entkräftet täglich immer mehr, zumal auch 90-Grad Waschvorgänge diese Morgellons-Erreger nicht abtöten können. Überfordert durch den enormen Stress verfällt man ab einen gewissen Zeitpunkt in Lethargie, Isoliertheit und gesteigerten Lebensunlust. Ein Arztbesuch erscheint irgendwann sinnlos und ist nur noch ein Zeit- und Kostenaufwand. Dabei schlagen diese seelischen Belastungen nicht selten in Zorn, Wut und Aggressionen um, die manchmal auch am eigenen Arzt ausgelassen werden.

Verständlich, wenn dann der Arzt die Dramatik der Situation nicht richtig erfassen will oder kann, da er sehr auf sein Budget bedacht ist, sowieso keine Zeit hat und sich mit dem Schicksal dieser kranken Menschen nicht seelisch belasten will, und diese dann als Simulanten oder psychisch Erkrankte gezielt abwimmeln tut. Dadurch fördert er zusätzlich eine Psychose beim Patienten, dass dann öfters auch zu einer Fehlinterpretation des Arztes führen kann.

Der daraufhin (wenn nicht schon vorher) den Patienten vermutlich als psychisch Kranken einstuft und ihn lapidar mit der Diagnose "Dermatozoenwahn" und mit Psychopharmaka wie "Haldol" wieder heimschickt, dass extrem schlimme Nebenwirkungen hat und sogar von Heroinsüchtigen absolut verschmäht wird. Die einzige Partei, die davon profitiert, ist die Pharmaindustrie! Antidepressiva wie z. B. "Zoloft" können sogar zu Selbstmord führen.

Dies alles geschieht öfters als gedacht, ohne das ein Arzt überhaupt eine richtige Untersuchung getätigt hätte, und dies wird vom Patienten, als ein absichtliches Beschwichtigen und Ignorieren gedeutet und trifft auf ein sein totales Unverständnis, da man ja auf der Haut wie ein Streuselkuchen und allgemein sehr krank und mitgenommen aussieht. Unverständlicherweise werden aber genau diese Anzeichen von den meisten Ärzten als Drogen- oder Alkoholsucht falsch interpretiert.

Prinzipiell ist es sogar angesagt natürliche Mittel (Baldrian, Johanniskraut usw.) oder sogar gewisse Psychopharmaka einzunehmen, um den Patienten und auch die Mikroorganismen zu beruhigen, da mehr Stress die Symptomatik verschlechtert! Ein guter Arzt sollte aber bei solch schwierigen Fällen die Patienten unbedingt zu Infektionsspezialisten überweisen, um Untersuchungen zur näheren Klärung anzusetzen.

Auf alle Fälle sollten unterschiedliche Kulturen von den Filamenten gemacht werden, anstatt nur Antikörpertests, die es nicht gibt für diese Bakterien! Behandlungen sollten insbesondere nach klinischen Symptomen erfolgen, auch wenn ein serologischer Test negativ war. Im Sinne des Erkrankten gilt auch hier der humanistische Vorsatz, im Zweifel für den Patienten, und nicht umgekehrt, im Zweifel für die Krankenkasse!









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