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Biofilm-Filamentenansammlung
Labortests:
Vorwiegend sollten diese Labortests gemacht werden, wenn die Erkrankung schon länger bestehtBiofilm-Kultivierung:
Hauptsächlich sollten Kulturen vom Biofilm und dessen filamentösen Erweiterungen (Streamers) oder Gewebsproben gemacht werden auf MacConkey, Blut/Urea, nährstoffreiche Boullions, oder Bazillen-Agar (NGA) bei 26 - 28°C für 7-10 Tage, um involvierte Bakterien der Bazillus cereus Gruppe und Agrobakterien wie Rhizobium radiobacter, A. vitis, B. megaterium, B. subtilis, B. pumilus nachzuweisen.

R.
radiobacter und B.
cereus Bakterien
sind Oxidase und
Urease positiv. Für einen Urease-Test kann man z. B. Testkits
verwenden für H.
pylori-Nachweis. Hierzu werden aber nur die
Filamente verwendet mit dem Testkit.
Wer tiefer gehen will oder kann, könnte nach dem kultivieren auch phenotypische Tests noch machen lassen, um die Biovare zu ermitteln. Also mit welchen genetischen Varianten wir es zu tun haben, da nach den Kulturen öfters nur eine Maldi-Tof Analyse gemacht wird und man noch einen 16S rRNA-Test machen sollte, um z. B. bei Bazillus cereus auch die Subvariante Bazillus thuringiensis zu ermitteln!
Genotypen-Identifikation sollten nicht unbedingt mittels PCR-Tests gemacht werden, sondern eher über eine 5'-end-Gensequenzierung über einen 16S rRNA-Test (Kosten 300 Euro). Auch könnte man dadurch andere Subvarianten wie z. B. C58, A. rhizogenes K1026 or K84 (alt. A. radiobacter K84), A. radiobacter CFBP 2414T, un A. vitis LMG 8750T (Weinanbau) nachweisen.

Alleinige Nachweise über mikroskopische Untersuchungen zeigen meistens nur Zellulosefilamente mit Schleim, die von diesen Bakterien erzeugt werden zur Anhaftung an jeglichen Wirtsorganismus und mit Kleidungsfasern verwechselt werden, da diese auch wie Zellulose (Baumwollfasern) aus Polysacchariden bestehen.
Diese Erkrankung ist eher als systemische Erkrankung anzusehen und ist per se keine Hauterkrankung, da der Biofilm sich meistens zuerst vom Darm aus weiter in die Blutbahn, Organe und später auf der Haut oder in den Hautporen ansiedelt.
Anthraxähnliche Wunden
Da diese Infektion mit Biofilmen systemisch verläuft, sollte eine simple Hautbegutachtung nicht als einziges Kriterium zur definitiven Krankheitserkennung dienen. Da dann, die Infektion/Infestation vorwiegend noch in den Hautporen, oder subkutan in tieferen Hautschichten, Magen-Darmtrakt, Lymphsystem und Lymphknoten präsent ist, und erst nach Wochen sich mit den typischen Hautsymptomen manifestiert, die wie Krater, anthraxähnliche Wunden gleichen können.

Durch Aufsprühen auf die Haut mit z. B. einer Chili-Creme (Dermatologe) oder Aloe Vera kann man Befallsareale meistens sichtbar machen, da dann wie bei einer Mallorca-Akne kleine Pusteln oder Bläschen entstehen. Auch mit einer Schwarzlichtlampe kann man glasige Fasern auf der Haut erkennen, die nicht immer vom Kleidungsabrieb stammen. Man kann auch Milch oder Öle auf die gereinigte Haut auftragen, um manche Fäden herauszutreiben.
Genauere mikroskopische Hautuntersuchungen per Auflichtmikroskop und per Hautgeschabsel, oder ein Klebebandabklatsch direkt von der Hautoberfläche entnommen ergeben mehr Klarheit. Da meistens einige Fäden/Fasern, sowie auch eine gelartige Masse oder Granulat daran kleben bleiben. Typische Befallsstellen sind auch in den Augen-, Nasen-, Mund-, und Ohrenbereichen vorzufinden. Diese Proben sollte man kultivieren, wie oben erwähnt.

Auch die AugenHornhaut (Cornea-Perforation) und Linse können mit dem bakteriellen Biofilm infiziert sein, durch Lymphausfluß oder auch über eine direkte Fingerkontamination. Dabei kann sich eine Entzündung der Augen (Keratitis, Uveitis) oder der Bindehaut (Konjunktivitis) entwickeln. Mit verstärkter Rötung, Schmerzen und einem Fremdkörpergefühl in den Augen. Gepaart mit einer verringerten Sehschärfe und verstärkten Lichtscheue.
Im
unteren Link wird auch eine Augenhornhaut-Perforation
von Ärzten beschrieben!
Quelle: Universität
of
Alberta/Canada - Morgellons disease leading to corneal perforation and
enucleation
Auch eine Befragung
des Patienten über seine Lebensumstände wäre
von Vorteil, um abzuklären, ob z. B. eine eventuelle
Reinfektion über Haustiere, Partner, Wäsche usw.
auszuschließen ist.
Quelle: Agrobakterium als Humanpathogen
Quelle: Agrobacterium and relation to Morgellons
Quelle: Common Plant Vector A. tumefaciens injects Genes into Human Cells
http://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S1201971208000878http://www.seq.es/seq/0214-3429/30/1/chanza25nov2016.pdf
http://www.microbiologyresearch.org
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC130740/
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/8086552/
https://academic.oup.com/cid/article/38/1/149/355862/
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4985768/
http://cid.oxfordjournals.org/content/38/1/149.full
http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3133165/
http://www.nature.com/bmt/journal/v26/n1/full/1702470a.html
http://path.upmc.edu/cases/case98/dx.html
Rhizobium radiobacter, oder anders genannt Agrobacterium tumefaciens oder A. radiobacter, A. vitis, usw., also immer das selbe Bakterium nur mit anderen Eigenschaften, kann systemische Erkrankungen erzeugen, und ist neben Bazillus thuringiensis oder Bazillus megaterium, vermutlich mitbeteiligt an dieser Biofilmerkrankung. B. megaterium und Bazillen der B. cereus gruppe können antraxähnliche kutane Wunden erzeugen.

BACTERIA, SPIROCHETES, AND
RICKETTSIA AS INSECTICIDES
https://nyaspubs.onlinelibrary.wiley.com/doi/abs/10.1111/j.1749-6632.1973.tb32749.x
Im weiteren Krankheitsverlauf leiden viele unter einem chronischen Ermüdungssyndrom (CFS), zähen und schleimigen Husten, Augenentzündungen, verschwommener Blick, Hautatrophien und Depigmentationsareale, Zahnfleischschwund. Brücken, Plomben und Zahnausfall, und öfters auch Muskel- und Gelenkschmerzen, Ödeme, Nervenentzündungen, niedriger oder erhöhter Blutdruck, Verwirrtheit, Vergesslichkeit, Kopfschmerzen, Wimpern- und Haarausfall.
Auch mit ersten Anzeichen von Autoimmunerkrankungen, oder einer Fibromyalgie und Alzheimer. Dies lässt verstärkt den Schluß zu, dass solche Erkrankungen tatsächlich auch durch Mikrobeninfektionen verursacht werden können. Es wird viel über solche Krankheiten nachgeforscht, doch was passiert, wenn sie auch durch Biofilme ausgelöst werden, die man nicht einfach nachweisen kann. Biofilminfektionen verlaufen unter dem Radar und könnten vermutlich eine Ursache für viele Krankheiten sein!
Bei manchen Betroffenen ergeben sich auch nach Jahren wenige Hautsymptome, sondern nur eine Infestation der Nebenhöhlen, Nase, Ohren, Mund-Rachenbereich und explizit der Augen und dem umgebenden Gewebe. Eine schlechtere oder verschwommene Sicht ist typisch, mit späteren Entwicklung zum Katarakt.
Verständlich, dass bei der Fülle an möglichen Erregern und aufkommenden Untersuchungen das Budget eines Arztes und der Krankenkassen gesprengt wird. Da die Labor- und Behandlungskosten ins Unermessliche gehen würden.
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Ergänzung 2015: Kürzlich wurde eine britische Krankenschwester nach erfolgreicher Behandlung des Ebola-Virus erneut eingeliefert, da sich die Viren unerkannt in den Glaskörpern der Augen abgelagert hatten und dann Ebola später erneut aufflammte. Parallel zu vielen anderen viralen oder bakteriellen Infektionen, erkannten nun Wissenschaftler, das Ebola nicht nur über Blut usw. übertragbar ist, sondern auch durch Körperkontakt, sprich Hautschweiss! Dies ist ähnlich gelagert bei Morgellons und vielen anderen Infektionen.
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Allgemein kann man sagen, dass kutane und subkutane Symptome von Biofilmfilamenten und integrierten Bakterien resultieren, die durch Enzymfreisetzung resultierende Hautläsionen verursachen und über die Jahre immer mehr Humangewebe lysieren.
Viele Hautsymptome werden nicht nur von Rhizobium radiobacter, Bazillus thuringiensis oder Bazillus megaterium verursacht, sondern überschneiden sich auch mit Sekundärinfektionen (opport. Bakterien, Hautpilze, Fadenpilze?).
Dieser Biofilm kann sich in kurze Filamente oder kleine Blebs aufteilen und über das Lymphsystem in alle körperlichen Bereiche und zuletzt in die Hautporen geschwemmt werden, und sich dort in den Hautporen umgebungsbedingt zu längeren Filamenten (Spulen) weiterentwickeln. Manchmal sind dort in den Hautporen auch mehrere bunte Filamente (Aminosäuren, melaninbedingte Farberzeugung) ineinander verschlungen und treten dann als Fädenknäuls auf.
Da der Biofilm sich an die Haarwurzel anhaftet, wächst er mit dem Haar auf die Hautoberfläche heraus. Um dann durch Enzymfreisetzung wieder in die Haut zu gelangen. Dabei entstehen die typischen allergischen Hauterscheinungen (Pusteln, Bläschen). Ein Kurzhaarschnitt ist da sehr hilfreich, um die anhaftende Biofilmmasse zu reduzieren.
Manche Filamente können auch durch das Ausschwitzen auf die Haut auf andere Individuen oder Gegenständen durch simplen Körperkontakt übertragen werden. Infektiös ist somit der Schweiss, Haut und Haare, Blut, Urin, Tränenflüssigkeit, Stuhl, und andere Körperflüssigkeiten im Anfangsstadium!
Viele Patienten gaben an, dass sie vermutlich auch an Morgellons erkrankt sind. Diese hatten aber nirgendswo auffindbare Filamente, usw., sprich typische Anzeichen einer Biofilminfektion, aber ähnliche Symptomatiken. Eine Differentialdiagnose sollte da vorangehen, um Pseudoscabies und einige andere bakteriell/mykotischen infektiöse Hautkrankheiten auszuschließen. Dazu zählen insbesondere auch sehr ähnlichgelagerte mykotische Infektionen wie z. B. mit Phaeoacremonium parasiticum, Pityrosporum folliculitis oder Coccidioides immitis und einige Dermatophyten.
Sowie auch Protozoeninfektionen von z. B. Pythium insidiosum oder Hauterkrankungen wie Prurigo oder Urticaria, die ähnliche Hautsymptomatiken verursachen können. Eine histopathologische Untersuchung ist auf alle Fälle indiziert.
Zusätzliche können Ko-Infektionen später auftreten durch Vermehrung von opportunischen Erregern (Candida, Enterobakterien, Viren, usw.) aufgrund eines teilgeschwächten Immunsystems auch durch Nieren-, und Blasenentzündungen. Wobei durch einen ständigen Harndrang vermehrt Immunoglobuline ausgeschwemmt werden. Aber auch andere Krankheitserreger können involviert sein, die zuvor in der Natur, Darm, usw. einen Kontakt mit den erwähnten Filamenten/Biofilm hatten und daran kleben blieben oder im Biofilm integriert wurden.
Vorerkrankungen
Frühe traumatische Erlebnisse und dramatische Schicksalsschläge sind kennzeichnend für alle Erkrankten. Hauptsächlich sind diese früheren (posttraumatischer Stress) und auch aktuelle Traumata, oder latente Infektionen und die daraus resultierenden, permanenten Stresshormonausschüttungen samt körperlichen Konsequenzen (z. B. Disbalancierung des vegetativen Nervensystems und Immunsystems, Hypophyseninsuffizienz, HPA-Stressachse), Immunkompromittierung, Magen-Darmerkrankungen, die Hauptursache für diese Erkrankungen mit negativen Einfluss auf die allgemeine Immunkompetenz der Betroffenen.
Autoimmunerkrankungen, multiple Entzündungen und infolge auch Krebs hatten sich bei vielen Betroffenen in der Spätphase entwickelt. 29% starben z. B. an einem aggressiven Bauchspeicheldrüsenkrebs!
Aber auch eine schlechte Ernährung, oder auch prädispositionelle Faktoren wie Diabetes mellitus oder Krebs und eine frühere, falsche kortikosteroide Therapie, nervlich bedingte Erkrankungen, Viruserkrankungen, vorher bestehende AutoImmunerkrankungen wie Hashimoto, Stoffwechselerkrankungen, Schilddrüsenerkrankung, sowie auch ein Operationstrauma, Amalgamentfernungen, können mit ausschlaggebend sein für eine Infektion mit diesen Krankheitserregern.
Kontamination:Häufig sieht man Hautläsionen/Pusteln um die Augenpartien/Stirn herum, wobei auch die Augenbrauen und Wimpern befallen sind und öfters auch ausfallen. Morgens ist manchmal auch ein Verkleben der Wimpern festzustellen. Tendenziell bilden sich vermehrt Hautläsionen an den Schweißzonen.
Später auch an anderen körperlichen Extremitäten, so wie um die Augenbrauen, Augenunter- und Oberlider, Wimpern, Ohren, Nase, Lippen, Zunge, Zahnfleisch, Schleimhäute im Mund- und Nasenbereich, in den Augen, Ellenbogen, Brustwarzen, Knie, Gelenke, Füße, Zehen, Vaginalbereich, Muttermund, Skrotum.
Manche Hautareale gleichen auch Dermatosen oder Ekzemen, dabei ist die Haut dann schon massiv unterwandert mit dem Biofilm, der überwiegend subkutan weiterwächst und auch ständig auf interne und externe Einflüße reagiert, wie z. B. Wasser, Säuren, Alkohol, Druck.
Manchmal sind nur an den typischen Schweißzonen Prelektionsstellen erkennbar. Später können sich auch Prelektionsstellen vorfinden um die Brustwarzen, am Nacken und am Dekollete`, an der Gürtellinie, den Schultern, den Handrücken, zwischen den Fingern und allen anderen Bereichen die Schweiß erzeugen, oder durch eine Schmierinfektion entstanden sind.
Auch durch Druckstellen der Hände, die am Körper oder Kopf aufliegen oder durch ein längeres Aufliegen einer Körperpartie (seitlich oder Schultern, Rücken), bildet sich dazwischen automatisch eine Schweißschicht oder Blutstau, der auch das Lymphsystem beinflusst und dort mehr Hautsymptome sich manifestieren können.
Beim direkten Verschlucken dieser Filamente können die Symptome sich verzögern oder gar für längere Zeit ausbleiben. Da diese Mikroorganismen sich dann vorerst nur im Dick und Dünndarm ausbreiten und später bedingt durch verschiedene Faktoren eine Expansion in Richtung Blutbahn oder subkutane Areale anstreben und im weiteren Verlauf sich im Nervengewebe oder Bindegewebe, Schleimhäute verkapseln, und sehr viel später nach Stresszuständen des Patienten dort wieder ausbrechen.Wenn wir von migrierenden Biofilmen sprechen, dann könnten eventuell auch ansässige Pilze (Candida) und Enterobakterien, usw. weiter in die Blutbahn usw. mitgeschleift werden, oder bei einem DNS-Transfer involviert sein, um Resistenzen weiterzugeben per Plasmide.
Laut einer M-R-O Umfrage sind ca. 17% der Erkrankten (meistens in wärmeren Gegenden) zusätzlich durch Infestationen mit diversen Insekten belastet, dass auch zu anfänglichen Fehldiagnosen verleitet. Insekten werden, wie bekannt, verstärkt durch Stickstoff/Ammonium angezogen.
Wenn sich dieser bakterielle Biofilm in der menschlichen Epidermis und den Schweissdrüsen ansiedelt, werden durch den Stoffwechsel dieser stickstoffbindenden Bakterien (Urease-Ammonium) allerlei Insekten angezogen und auch dazu verleitet, dass sie ihre Eier in der Haut ablegen. Gleichzeitig kann die Stickstoffverwertung dieser Bakterien und die Umwandlung (Ammonium/Ammoniak) zu Nervenentzündungen und Nervenschädigungen führen.
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